Nicolas Sebastian Alexander Luck

Wer ich bin

Ich könnte mir einen Arm abtrennen, wäre aber wahrscheinlich noch ich. Ich könnte meinen sozialen Status, meine Wohnung, meine Freunde verlieren und wäre vermutlich immernoch ich. Ich kann meine Meinung ändern, neue Erfahrungen machen, die Perspektive wechseln, egal was passiert, das was dann kommt, passiert immer noch mir.
Ich weiß, dass das, was andere von mir wahrnehmen, mein Verhalten, meine Biografie, meine Erscheinung, Resultat von Konditionierung, Bedingung ist und in physischer Form in meinem Körper, in meinem Gehirn repräsentiert ist. Wenn Du mit meinem Gehirn rumspielst, werde ich vermutlich andere Tatsachen wahrnehmen und andere Gedanken haben. Aber es ist immer noch ich, der diese Gedanken hat.
Ich bin nicht, was ich denke und schon gar nicht weil ich denke. Ich bin die Bühne, auf der sich Gedanken entfalten. Ich bin das Bewusstsein, das den subjektiven, phänomenologischen Tatsachen Nicos - sowie den darin enthaltenen Repräsentationen der Elemente der sogenannten objektiven Welt - Raum gibt und Leben einhaucht. Ich bin Bewusstsein. Ich lebe im Reich der Qualia. Ich bin der Weltgeist. Und damit bin ich auch Du. Wir sind der Lebensprozess des Universums, das gerade dabei ist, sich seiner selbst bewusst zu werden. Wir sind nicht getrennt.

Wer Nico ist

Auch wenn obige Selbstbeschreibung implizit mehr über ihn aussagen mag, als oberflächig zu erkennen, geht es hier ja um Nicos Person. Und die ist wesentlich durch seine Erfahrungen geprägt. Also hier ein grober Lebenslauf:
  • seit 2013: Entwickler bei 9elements
  • seit 2011: Studium der Psychologie an der FernUni Hagen
  • 2008 - 2013: Wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik, FB Elektrotechnik an der TU Dortmund
  • 2005 - 2008: studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik
  • 2002 - 2008: Studium der Informatik an der Uni Dortmund
  • 2002: Tätigkeit als freiberuflicher Softwareentwickler
  • 2001 - 2002: Zivi beim Arbeiter Samariter Bund
  • 1988 - 2001: Schule
  • geboren 1981

Wer mehr über ihn wissen möchte:
Nico ist im Ruhrgebiet der 80er aufgewachsen. Er war früh an Technik, Rechnern und diesen schwarzen Tausendfüßern auf den magisch-grünen Platten interessiert. Mit etwa fünf, sechs Jahren besaß er seinen ersten Computer: ein Atari 400. Als ein Freund seiner zehn Jahre älteren Schwester mit den Worten "Ach, das ist ja auch ein Basic..." anfing etwas anderes, als die gewohnten Befehle zum Laden der Spiele von den Datasetten, einzugeben und daraufhin der Bildschirm immer wieder "Hallo Nico!" anzeigte, ist ihm zum ersten Mal klar geworden, dass man diese geilen Dinger programmieren kann, dass man nicht alles einfach als gegeben hinnehmen muss, dass die coolen Spiele von Menschen(!) irgendwo gebaut werden. Das Gefühl, dass man selbst die Zügel in die Hand nehmen kann, wenn man nur verstanden hat, was dahinter steckt, hat ihn sicherlich geprägt. Es war dann erstmal klar, dass er Spiele selbst entwickeln möchte.
Nach etwas Basic am C64 im Grundschulalter brachte er sich mit etwa 13 Jahren C++ selbst bei. Jedoch änderte sich irgendwo mitten in der Adoleszenz seine Ausrichtung von der Spieleprogrammierung zu neuronalen Netzen und dem Verständniss des menschlichen Geistes allgemein. Grundlegend dafür war, dass Nico seine Fähigkeit entdeckte, sich selbst bei dem Prozess des Denkens zuzuschauen. Es keimte die grundlegende Frage in ihm auf, wer er eigentlich sei, wenn nicht seine Gedanken. Zunächste suchte er diese Frage innerhalb des ihm mitgegebenen materiellen Paradigmas zu beantworten. Während der Zeit des Abiturs schrieb er an der ersten Version von neuro edit , einem Programm mit dem er neuronale Netze möglichst nah an dem biologischen Vorbild bauen und deren Dynamiken simulieren und verstehen wollte.
Von 2002 bis 2008 studierte er Informatik mit Psychologie als Nebenfach an der Uni Dortmund. Bereits als Student und im Anschluss an das Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er bis 2013 am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik im Fachbereich Elektrotechnik an der nun neu getauften TU Dortmund. Etwa acht Jahre war er so teil des Teams um die Software PHOTOSS. In der Zeit als Angestellter des Lehrstuhls leitete er im wesentlichen Maße die Entwicklung und die Führung des Teams von bis zu 10 studentischen und mehreren wissenschaftlichen Entwicklern. Auf seine Initiative hin und mit ihm als Scrum-Master wurde in diesem Team 2011 erfolgreich Scrum eingeführt. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit in dieser Zeit war die Anwendung von neuronalen Netzen in der optischen Datenübertragung zur Erkennung stark verzerrter Signale.
Seit 2011 studiert er des Weiteren Psychologie an der Fern Uni in Hagen. Seit 2013 fühlt er sich bei seinen Freunden bei 9elements sehr daheim und entwickelt fleißig mobile und web Apps mit Rails, Angular, Backbone, Chaplin, Qt und den nativen Frameworks für iOS und Android.
Nico strebt eine integrale Lebensweise an. Intuition und Logik, Verstand und Herz, innere und äussere Welt betrachtet er als sich gegenseitig befruchtende Pole, die durch eine spirituelle Praxis der Skeptik, des dankbaren Reflektierens und bewussten Schaffens in jedem von uns zur Blüte gelingen wollen. Nico ist optimist und von dem - größtenteils noch unerschlossenem - Potential der Menschen und der Menschheit überzeugt.