neuro_edit Neuro_edit-overview

Bereits zu meiner Schulzeit hatte ich begonnen, eine Software zu bauen, die es mir erlaubt, meine Gedankenexperimente zu neuronalen Netzen von dem Rechner simulieren zu lassen. Nach dem Studium konnte ich die Arbeiten als Forschungsthema mit dem Ziel der Promotion wieder aufnehmen. Da mittlerweile etwas dabei herum gekommen ist, das Dritte sicherlich auch nutzen können, habe ich meine Software unter der GPL veröffentlicht. Wer mag, bitte benutzen und Feedback geben!
Die grafische Variante von neuro_edit (man kann das Ding auch ohne GUI kompilieren und mit PJob in einem Cluster rechnen lassen) dient vor allem dem Verständnis. Ich will sehen, was das Netz macht und ich will es mir in drei Dimensionen vorstellen können. Daher auch das drei-dimensionale Interface, in dem das Netz aufgebaut und editiert werden kann.
neuro_edit simuliert Spiking Nets , also neuronale Netze der 3. Generation, in denen Aktionspotentiale einzeln berücksichtigt werden und sich mit endlicher Geschwindigkeit durch die Axone ausbreiten. Das implementierte Neuronenmodell ist das von Izhikevich.
Featureliste:
Der Code liegt auf Github:

Kaminphilosophen Kamin

Am 12. Oktober 2012 hat sich bei mir Zuhause vor dem Kamin eine Gruppe gegründet, die sich seitdem jeden Freitagabend erneut bei mir trifft. Wir versuchen Meditation mit Gespräch zu verbinden, Wissenschaft und Philosophie mit Spiritualität zu aktualisieren, wir versuchen uns an einer integralen Weise, eine postkapitalistische self-made Selbsthilfegrupe, ein Kristallisationspunkt einer neuen Kultur zu sein.
Du bist herzlich eingeladen, uns mit Deiner Person zu bereichern. Wir haben auch eine Seite: Kaminphilosophen.de

PJob Pqueue

Während meiner Diplomarbeit habe ich angefangen, eine Software zu schreiben, mit der man Berechnungsjobs in einem Pool von Arbeitsmaschinen verteilen kann, so dass man bequem zentral die auszuwertenden Parameterkombinationen angibt und nach der Berechnung die Ergebnisse in einer Datei gesammelt findet bzw. schön visualisiert betrachten kann.
PJob ist mehr ein Framework als eine einzelne Anwendung. Grundlegend ist das PJob-Dateiformat, dass alle nötigen Dateien und Meta-Informationen zu einem Job in einer Archiv-Datei speichert. PJobRunner sind Deamons, die eine solche Job-Datei entgegen nehmen und lokal ausführen. PQueue ist das Programm, dass Job-Dateien an die PJobRunner im Netz verteilt und die Ergebnisse in der lokalen PJob-Datei speichert und visualisiert. PQueue enthält ausserdem eine Scriptengine, die es ermöglicht, nach Erhalt der Ergebnisse automatisiert zu bestimmen, welche Parameterkominationen als nächstes ausgewertet werden sollen. Das war die Grundlage, auf der der von mir während meiner Diplomarbeit entwickelte Optimierungsalgorithmus ausgeführt werden konnte.
Dieses Projekt war gerade im Umbau und kurz davor produktiv von anderen eingesetzt werden zu können, bevor es zum Zankapfel und zum Grund meines Ausscheidens am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik wurde. Es war mir wichtig, dass die damals von mir gewählte Open-Source Lizenz beibehalten werden konnte.
Trotz einiger Bugs ist PJob prinzipiell einsetzbar, allerdings aufgrund der fehlenden aktuellen Anleitung momentan vermutlich nur von mir. Wenn Du interessiert bist, es zu benutzen, kontaktiere mich! Sollte ich bis dahin keine Anleitung geschrieben haben, helfe ich Dir gerne so.
Der Code liegt auf Github:

Diplom

Der Titel meiner Diplomarbeit für das Fach Informatik lautet "Exploration mehrdimensionaler Simulationsergebnisse für Faseroptische Nachrichtennetze". Während dieser Arbeit habe ich den Prototypen meines PJob-Frameworks entworfen, benutzt und auch in der Arbeit beschrieben.
Wir konnten die Kernaussage meiner Diplomarbeit im IEEE Journal of Lightwave Technology veröffentlichen. Volltext auch auf der Seite unseres Lehrstuhls: Multidimensional Meta-Model Based Optimization of Optical Transmission Systems
Meine Diplomarbeit kann hier heruntergeladen werden:
Diplom